Herman Van Veen

Herman Van Veen
Sinn für Unsinn

Sie stupste mit dem Näschen
Es durchfuhr mich wie ein Blitz
Und sie flüsterte ganz leise in mein Ohr
"Die Luft ist hier zum Schneiden, o ich sitz
Viel zu lang hier drin!"
Und sie zupfte mich am Kinn

Draußen auf dem verlass'nen Boulevard
Weht der Wind ihr die Locken aus dem Haar
Möwen segeln wie Luftpostpapier
Auf und ab entlang dem Pier
Das Barometer steht auf Sturm

Es hatte schon gefroren
Selbst der Brunnen war vereist
Sie lachte und sie rief: "Ich such `nen Mann
Der notfalls auf Socken rutschen kann!"
Ich bin stundenlang
Dann mit ihr geglitscht

Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab? nichts dagegen
Wir spielten ausgelassen wie zwei Kinder auf dem Eis
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab? nichts dagegen
Denn sie ist nicht verlegen
Und ich bin noch kein Greis

Diese Stadt ist so undicht wie eine Sieb
Und der Wind trifft uns wie eine Keulenhieb
Auf der Bank, in jedem Hauseingang
Überall streicht er entlang
Die Stadt, ich hab? sie ja so satt

Um warm zu bleiben kauften wir
`Ne Tüte mit Pommes Frites
Und luden alle Möwen noch dazu
Sie wünschte höflich: "guten Appetit!?"
Und sie sagte; "Halt, erst die Möwen und dann du!"

Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab? nichts dagegen
Wir spielten ausgelassen, wie zwei Kinder weit entrückt
Sie hat Sinn für jeden Unsinn
Und ich hab? nichts dagegen
Doch hab? ich einen Bruder
Der hält uns für verrückt!

cycn

Toegevoegd door cycn op wo 19 dec, 2007 1:35 pm

Sanderxx

Laatst bijgewerkt door Sanderxx op za 07 jul, 2012 11:32 am

Auteur: Chris Pilgram, Rob Chrispijn, Thomas Woitkewitsch
Componist: Chris Pilgram, Rob Chrispijn
Uitgever: Deutsche Grammophon GmbH
Uitgegeven in: 1977
Taal: Duits

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