Herman Van Veen

Herman Van Veen
Ein Häuschen im Grünen

Mein Onkel lebt, man glaubt es kaum
In einer Eiche. Diese Baum
Befindet sich in München
Er hat sich, darauf ist er stolz
Ein Haus gebaut aus Eichenholz
Er braucht es nie zu tünchen

Ein Häuschen im Grünen was will der Mensch mehr
Doch meine Tante fällt das schwehr
Die Lage zu ertragen
Bei jedem Windstoß wird er schlecht
Und wenn es klopft, ist ’s nur ein Specht
Um guten Tag zu sagen

“Was mir zum Beispiel auch nicht passt
Die Kinderwagen hängt an einen Ast
Und das ist schön beschwerlich”
Mein Onkel findet nichts dabei
Doch meine Tante ist nicht schwindelfrei
Es ist ihr zu gefährlich

Sie fragte anfangs mal: “warum
Ziehen wir nicht einfach wieder um”
Da fing er an zu wettern
“Nun mach doch nicht immer alles wies
Hier haben die Kinder ein Paradies
Wo könnten sie sonst so klettern

Ein schöneres Nest mit diesem Sicht
Mit diesem Luft, das gibt es man nicht
Du wirst dich daran gewöhnen”
Dann rief die Tante nur noch: “Fein
Wenn du es sagst, wird es wohl so sein”
Und hörte auf zu stöhnen

So wohnen sie, man glaubt es kaum
Seit Jahren in dem Eichenbaum
Zufrieden, froh und munter
Die Kinder steigen von Ast zu Ast
Zu weilen kommt auch mal ein Gast
Bis lang fuhr niemand runter

Sanderxx

Toegevoegd door Sanderxx op ma 09 jul, 2012 10:53 pm

Auteur: Annie M.G. Schmidt, Thomas Woitkewitsch
Componist: Paul Christiaan van Westering
Uitgever: Polydor B.V.
Uitgegeven in: 1990
Taal: Duits
Beschikbaar op: Rote Wangen (1990)

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