Anonymous
Mon 24 Jun, 2019 2:42 pm
Hier ist eine gereimte deutsche Fassung
Die weißen Lilien unterm blauen Himmelszelt,
Die Lieder, wenn der Schnee sternförmig niederfällt,
Tiefroter Ahorn, der wie wilder Lustschrei gellt.
Ich weiß, dort wohnt mein Glück. Ich sehn mich zurück.
Des Waldes Duft, den uns ein See herangebracht,
Des Feuers Abglanz in der nördlich fahlen Nacht
Der unser blasses Antlitz leuchten macht-
Ich weiß, dort wohnt mein Glück. Ich sehn mich zurück.
Ich bete deine Verse, dein Herz und deine Freiheit an.
Du bist das einz‘ge Land, wo meine Seele leben kann.
Geheimnisvoll und rätselhaft raunt Dichtung dort.
Versunken und vergessen schien so manches Wort.
Das Lied klingt unübertrefflich fort und fort.
Ich weiß, dort wohnt mein Glück. Ich sehn mich zurück.
Deine Flüche, Treu‘ und Würde haben es mir angetan.
Du bist wie eine Insel, die man nicht verlassen kann.
Ich bete deine Verse, dein Herz und deine Freiheit an.
Du bist das einz‘ge Land, wo meine Seele leben kann.
So herrlich wechselnd bietet sich die Landschaft dar.
Nirgendwo sonst zeigt Natur sich derart wunderbar.
Ein Garten stillen Friedens leuchtet hell und klar.
Ich weiß, dort wohnt mein Glück. Und ich kehr zurück.
Rainer Rönsch, Dresden, Germany
roensch42@gmail.com