Herman Van Veen

Herman Van Veen
Die Schlacht bei Darum

Wer zuletzt liegt,
liegt am besten
diese alte Weisheit ging rnir neulich durch den Kopf.

Das Vergessen nirmmt seinen Anfang
mit Blumen und belegten Broten;
die Form von Leid und Gram ist unerbittlich.

Seine letzten Worte waren:
wenn, verflucht und Apfelmus
das war mehr, als er je
bei Tisch gesagt,
sein Leben ging vorbei
rnit Arbeit, Arbeit, Arbeit
in der Wahrmacherei.

Wir treten dicht heran
und wir ehren einen Mann,
gefallen in der Schlacht
bei Darum ...
warum, warum, warum?

Die Amsel tiriliert,
der Sarg versinkt,
man ist gerührt, doch nicht zu sehr;
die Zeit drängt.

Warum?
Darum, darum, darum!
Warum?

Und die Belohnung,
von der wir alle träumen,
für das Blut, die Tränen und den Schweiss,
kommt niet jetzt, immer erst später,
und es ist zu spät, bevor man's weiss.

Menschen hoffen,
Menschen wollen
schrecklich gerne einen Platz
im Himmel und noch höher,
vielleicht ist alles für die Katz'.

Sanderxx

Submitted by Sanderxx at Mon 13 Jun, 2011 2:33 pm

Sanderxx

Last updated by Sanderxx at Mon 25 Jun, 2012 11:01 am

Author: Thomas Woitkewitsch, Rob Chrispijn
Composer: Herman van Veen & Erik van der Wurff
Publisher: Polydor International GmbH
Published in: 1975
Language: German
Available on: Wunder was (1975)

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