Jürgen Renfordt

Jürgen Renfordt
Ich spür

Draussen wird es Nacht,
der Tag verschenkt sein Licht.
Wir sind zu zweit und doch allein.
Nie haben deine Augen mich so angeklagt.
Kann ein Schweigen stiller sein?
Du hast gesagt, du gehst zu Freunden,
merkst du nicht, wie schlecht du lügst?
Du weist genau, es ist für immer,
wenn du heute zu ihm gehst.

Ich spür', dass ich Dich heute Nacht verlier'.
Noch bist du hier, doch nicht bei mir.
Du glaubst, du kannst so nicht mehr leben,
Oh hoho, ich spür', dass ich Dich heute Nacht verlier'.
Hab' ich zu viel verlangt von dir?
Ich wollte dir doch alles geben.

Auch wenn du glaubst, du fühlst nichts mehr,
du irrst, denn du gehörst zu mir.
Auch wenn du heute von mir gehst,
ich weiss, ein Teil von dir bleibt hier.

Ich habe nicht gewusst,
dass du sehr einsam warst,
ich hab' so vieles falsch gemacht.
Ich war viel zu sicher,
dass ich Dich besass,
hab' viel zu selten nachgedacht.
Du hast gelebt im goldnen Käfig,
der Schlüssel lag in meiner Hand.
Jetzt willst du raus, dein Leben leben.
Wo ist das, was uns verband?

Ich spür', dass ich Dich heute Nacht verlier'.
Noch bist du hier, doch nicht bei mir.
Du glaubst, du kannst so nicht mehr leben,
Oh hoho, ich spür', dass ich Dich heute Nacht verlier'.
Hab' ich zu viel verlangt von dir?
Ich wollte dir doch alles geben.

Auch wenn du glaubst, du fühlst nichts mehr,
du irrst, denn du gehörst zu mir.

delamare

Submitted by delamare at Thu 07 Mar, 2019 12:52 pm

Author: Dietmar Ruser, Ingrid Ruser, Jürgen Hildebrandt, Jürgen Renfordt
Composer: ?
Publisher: Titan
Published in: 1987
Language: German
Available on: Herzgefühle (1989)

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